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Taekwondo side kick at sunset beach

KAMPFKUNST

Ki Hapkido
Taekwondo
Ki Hapkido
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태 권 도

Taekwondo – Der Weg zu Stärke, Balance und Charakter

 

Taekwondo (태권도) ist eine traditionelle koreanische Kampfkunst, die ursprünglich als System der waffenlosen Selbstverteidigung entwickelt wurde. Im Laufe der Zeit hat sie sich zu einer wirkungsvollen Praxis für körperliche Fitness, mentale Fokussierung und persönliche Entwicklung entwickelt. 

 

Der Begriff Taekwondo beschreibt das Wesen dieser Kampfkunst:

 

  • Tae (태) bedeutet Fuß und steht für die dynamischen Beintechniken

  • Kwon (권) bedeutet Faust und symbolisiert die Handtechniken

  • Do (도) bedeutet Weg oder Pfad und verweist auf die geistige und philosophische Dimension

 

Taekwondo ist damit weit mehr als ein Sport – es ist ein Weg, Körper, Geist und Charakter gleichermaßen zu entwickeln.

Körperlicher Ausdruck und innere Disziplin

Ein zentrales Merkmal des Taekwondo ist der Fokus auf Beweglichkeit, Schnelligkeit und Präzision. Besonders bekannt ist es für hohe, kraftvolle Tritte sowie dynamische Beintechniken mit Sprüngen und Drehungen – ein klares Unterscheidungsmerkmal zu vielen anderen Kampfkünsten.

 

Über das körperliche Training hinaus fördert Taekwondo:

 

  • Koordination und Gleichgewicht

  • Konzentration und mentale Klarheit

  • Selbstvertrauen und Selbstkontrolle

  • Disziplin, Respekt und innere Stärke

 

Für viele Praktizierende zeigen sich diese Qualitäten auch im Alltag – weit über das Training hinaus. 

Ein kurzer Blick auf die Geschichte des Taekwondo

Die Wurzeln des Taekwondo reichen über 2.000 Jahre zurück bis in die Zeit der Drei Königreiche Koreas. Frühe Formen wie Tae Kyeon (태견), auch Subak genannt, wurden von Kriegern des Königreichs Goguryeo sowie den Hwarang des Shilla-Reiches praktiziert. Diese Kampfkünste legten großen Wert auf Beweglichkeit, Kraft und moralische Integrität. 

Während der japanischen Besetzung Koreas (1910 – 1945) waren Kampfkünste verboten und wurden nur im Untergrund oder im Ausland weitergegeben. Nach 1945 erlebten sie eine Wiederbelebung und entwickelten sich mit Einflüssen anderer asiatischer Kampfkünste wie Karate und Kung Fu weiter. Verschiedene Schulen, sogenannte Kwans entstanden, und auch das koreanische Militär griff auf diese Traditionen zurück.

1959 wurde die Korean Taekwondo Association (KTA) gegründet, um die unterschiedlichen Stile zu vereinen. Daraus entwickelte sich später World Taekwondo (WT), der international anerkannte Dachverband, dessen Stil auch bei den Olympischen Spielen praktiziert wird. Parallel dazu existiert die International Taekwondo Federation (ITF), die einen anderen Stil und Ansatz vertritt. 

Illustration zur Geschichte des Taekwondo

Die Philosophie des Taekwondo

 

Im Kern ist Taekwondo tief philosophisch geprägt. Es basiert auf den Prinzipien von Yin und Yang sowie der kosmischen Dreiheit von Himmel, Erde und Mensch. Das Ziel ist nicht Dominanz, sondern Harmonie – mit sich selbst und mit der Welt.

Taekwondo fördert ethische Werte, Respekt, Disziplin und Verantwortung. Die grundlegende Idee ist einfach und zugleich tiefgreifend: Wenn sich der Einzelne entwickelt, profitiert auch die Gemeinschaft. 

 

Diese Philosophie zeigt sich in den fünf Grundsätzen des Taekwondo:

 

  1. 예의 (Yeo Ui) – Höflichkeit und Respekt

  2. 엄치 (Eom Chi) – Integrität

  3. 인내 (In Nae) – Durchhaltevermögen

  4. 극기 (Geuk Gi) –  Selbstkontrolle

  5. 백절불굴 (Baek Jeol Bul Gul) – Unbeugsamer Geist

 

Diese Prinzipien sollen nicht nur das Training, sondern das gesamte Leben begleiten. 

Bruces Weg im Taekwondo

 

Bruces Weg mit Taekwondo begann bereits in seiner Kindheit in Südkorea. Als eher schüchternes und zurückhaltendes Kind begann er im Alter von acht Jahren mit dem Training. Durch regelmäßiges Üben entwickelte er Selbstvertrauen, Disziplin und innere Stärke – der Beginn einer lebenslangen Leidenschaft für Kampfkünste.

Im Laufe der Jahre erweiterte Bruce seine Ausbildung auf Hapkido, Jiu-Jitsu, Tai Chi, Qi Gong, Judo, Kali und Muay Thai. Er erreichte den 6. Dan im Taekwondo, den 7. Dan im Hapkido sowie Meistergrade in Tai Chi und Qi Gong. Bereits als Jugendlicher nahm Bruce erfolgreich an Wettkämpfen teil und gewann unter anderem die Koreanischen Juniorenmeisterschaften im Taekwondo.

Von 1994 bis 2008 leitete Bruce die Omni Martial Arts Academy in Naples, Florida, wo er Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe unterrichtete und begleitete. 

 

 

Mehr als eine Kampfkunst

 

Taekwondo hat Bruce weit über den Sport hinaus geprägt. Es hat ihm gezeigt, wie wichtig innere Stärke, Respekt und Durchhaltevermögen sind – nicht nur im Training, sondern im Leben. Diese Werte begleiten ihn bis heute und fließen in seine Arbeit mit Menschen ein, die mehr Balance, Selbstvertrauen und persönliche Entwicklung suchen. 

 

Taekwondo bedeutet nicht, andere zu besiegen.

Es bedeutet, sich selbst zu meistern – und den eigenen Weg mit Stärke und Integrität zu gehen. 

Ki Hapkido –

Stärke durch Energie, Balance und Bewusstsein

 

Ki Hapkido legt besonderen Wert auf Ki (기) – auch bekannt als Qi – die vitale Lebensenergie, die durch alle Lebewesen fließt. Diese innere Energie bildet die Grundlage für Bewegung, Stabilität und bewusste Kraft. 

Ki Hapkido ist ein ganzheitliches Kampfkunstsystem, das Bruce entwickelt hat, indem er Selbstverteidigungstechniken aus dem traditionellen Hapkido mit gezielten Qi Gong Übungen, und dem Einsatz von Meridianen sowie Akupressurpunkten kombiniert hat. Dadurch entsteht ein System, das nicht nur auf körperlicher Ebene wirkt, sondern auch Energiegefühl, Präsenz und innere Balance fördert. 

Im Gegensatz zu rein kraftbasierten Kampfkünsten lehrt Ki Hapkido, mit Energie zu arbeiten statt gegen sie. Durch den natürlichen Energiefluss werden Techniken effizienter, stabiler und anpassungsfähiger – zum Nutzen von Selbstverteidigung und persönlichem Wohlbefinden. 

 

 

Mehr als Selbstverteidigung

 

Ki Hapkido dient nicht nur dem Schutz, sondern auch der Stärkung und Regeneration. 

Durch bewusste Bewegung, Atmung und Energiearbeit unterstützt die Praxis:

 

  • körperliche Koordination und Kraft

  • verbesserte Energiezirkulation und Vitalität

  • mentale Klarheit und Fokus

  • emotionale Stabilität und Stressabbau

 

Damit bietet Ki Hapkido gesundheitliche Vorteile ähnlich wie Qi Gong, behält jedoch die praktische Wirksamkeit einer Kampfkunst bei. Es eignet sich besonders für Menschen, die Selbstvertrauen, Erdung und innere Stärke suchen – ohne unnötige Aggression.

Illustration von zwei Männern, die Ki Hapkido üben.
Ki_Hapkido_Academy.png

Ki HapkidoAcademy

 

2018 gründete Bruce die Ki Hapkido Academy. Sie bietet regelmäßiges Ki Hapkido Training sowie praxisnahe Selbstverteidigungskurse. Die Academy ist ein geschützter und unterstützender Raum, in dem sich Anfänger genauso willkommen fühlen wie Fortgeschrittene. Im Mittelpunkt stehen persönliche Entwicklung, Bewusstsein und nachhaltige Stärke. 

 

Beim Ki Hapkido geht es nicht darum, andere zu überwältigen.

Es geht darum, aufrecht zu stehen, im Gleichgewicht zu bleiben und mit sich selbst verbunden zu sein.

 

Wenn du neugierig geworden bist, lädt Bruce dich herzlich ein, die Ki Hapkido Academy kennenzulernen um zu sehen, ob dieser Weg zu dir passt.

 

                                 

 

                                         

                                      www.kihapkidoacademy.com

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